Seiner Berufung auf die Spur kommen

Junge Gedanken für die Kirche bei nachdenklichem Gottesdienst in St. Quirin – Mit dem Kran in die Lüfte

St Quirin. Beim Quirinfest feierten zahlreiche junge Gläubige einen Jugendgottesdienst in der Wallfahrtskirche. Der Ilsenbacher Primiziant Konrad Ackermann und Jugendliche aus der Pfarrei Püchersreuth stellten ihn unter das Leitwort: „Berufen? – ich aber nicht; oder doch..?“
St Quirin Fest 2011 So

Viele Besucher ließen sich von einem Kran in die Luft hieven, um den Blick auf die Wallfahrtskirche St. Quirin und das weite Umland zu genießen. Bild: lng

Dabei machten sie sich Gedanken

, wie man im Alltag im Zusammenleben mit anderen seiner von Gott gegebenen individuellen Berufung auf die Spur kommen kann. Durch das Beispiel Jesu in der Heiligen Schrift könne jeder Einzelne, egal ob am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Freundeskreis beisteuern, dass die Welt ein freundliches, liebenswürdiges Gesicht bekomme.
Musikalisch gestaltet wurde die Feier durch den Instrumental- und Singkreis von Ernst Ebnet mit modernen geistlichen Liedern.

Lob gab es für die Jugendlichen, allen voran Fabian Bonczyk und Johanna Maier, die die Kirche in romantisches Kerzenlicht getaucht und durch nachdenkliche Texte bereichert haten. Entlassen wurden die Gottesdienstbesucher mit Glücksröllchen, die als geistliche Stärkung für deren Lebensweg behilflich sind.

Einen weiteren Höhepunkt hatte das Quirinfest am Sonntagnachmittag. Die Besucher hatten die Möglichkeit, in luftiger Höhe einen Blick über die Wallfahrtskirche und ins weite Umland zu machen. Angelika und Otto Scharnagl hatten die ganze Aktion organisiert. Die Firma Einhäupl aus Weiden stellte einen großen Kran zur Verfügung und kam für alle Unkosten auf.

Wer den Mut hatte und in den Korb stieg, wurde knapp 50 Meter in die Höhe gezogen und konnte einen weiten Rundumblick genießen. Der dafür zu entrichtende Obulus ging als Spende zugunsten der Renovierung der Wallfahrtskirche Sankt Quirin.

Quelle: Der Neue Tag, Freitag 29. Juli 2011

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