Maria von Magdala als Vorbild

Auftakt des Festwochenendes in St. Quirin mit Erteilung des Krankensegens

St Quirin. (lng) Mit dem Festamt der Senioren und Kranken sowie der Erteilung des Krankensegens startete am Freitagnachmittag das St.-Quirin- Fest. In der vollbesetzten Wallfahrtskirche wies Pfarrer Manfred Wundlechner auf die auf dem Altar befindliche Reliquie des heiligen Quirinus hin.
St Quirin Fest 2011 Fr

Senioren aus zahlreichen Alten- und Pflegeheimen der Region hörten der Predigt von Klinikseelsorger Hans-Gerd Geiger zu.
Bild: lng
Er freute sich über das Kommen von Senioren der ambulanten Krankenpflege Neustadt, vom Pflegeheim Pleystein, vom Caritas-Altenheim Neustadt, dem Malteser Hilfsdienst sowie der Flosser Zweigstelle der Caritas- Sozialstation Vohenstrauß.

In der Predigt ging der Weidener Klinikseelsorger Hans-Gerd Geiger auf das Wirken von Maria von Magdala ein. Die Zahl 7 stehe für die große Qual, unter der sie litt. „Wie viel von Maria von Magdala mögen wir heute bei uns selbst entdecken?“, fragte Geiger, der auf die Last einging, mit der die Menschen heute herumlaufen. Dabei bestehe die Gefahr der Verbitterung und der Aufgabe oder der Frage, wie viel von früherer Lebensfreude noch geblieben sei.

Maria von Magdala sei stark geworden, sei Jesus unters Kreuz gefolgt und ihrem Messias treu geblieben, betonte der Geistliche. Er stellte auch die Frage nach dem Stellenwert von Jesus in der heutigen Zeit. Der christliche Glaube sei immer eine Herausforderung, gerade in dunklen Zeiten.

Den Primizsegen erteilte anschließend Konrad Maria Ackermann, der vor dem Gottesdienst zusammen mit den Pfarrern Norbert Große aus Floß und Martin Besold aus Erbendorf im Beichtstuhl gesessen hatte. Musikalisch begleitet wurde das Festamt von Matthias Mark an der Orgel und Wolfgang Mark an der Trompete.

Nach dem Gottesdienst herrschte reger Festbetrieb im Festzelt neben der Wallfahrtskirche. Neben Grillspezialitäten gab es Kaffee und Kuchen sowie kühle Getränke.

Quelle: Der Neue Tag, Samstag 23. Juli 2011

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