Auf historischem Weg

250 Gläubige pilgerten nach Maria Kulm. Bischof Rudolf Voderholzer war auch dabei im Egerland

Ilsenbach. (gi) Bei der 25. Fußwallfahrt zogen die Katholiken über Loreto, Drenice und Nebanice zur Marienwallfahrtsstätte. Ab der Mittagsrast begleitete sie Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer aus Regensburg. Die Wallfahrer gingen heuer erstmals den alten Pilgerweg über Kynsperk. Das Thema Wasser wurde immer wieder in Meditationen und Gebete eingebaut. In Maria Kulm wurde ein Weihwasserbehälter, den ein Pilger angefertigt hatte, übergeben.

Feierlich zog Bischof Dr. Rudolf Voderholzer mit sechs Zelebranten zum Pilgergottesdienst in die Wallfahrtskirche Maria Kulm ein. Bild: gi

Zum Abschluss feierte Bischof Voderholzer mit den Zelebranten Pater Jacob Vazhapparampil (Weiden), Pater Milan Kucera (Maria Kulm), Pfarrer Moses Gudapati (Leuchtenberg), Monsignore Andreas Uschold (Weiden) sowie den Stadtpfarrern Markus Schmid aus Weiden und Markus Brunner aus Amberg im vollbesetzten Gotteshaus einen Festgottesdienst.
In der Predigt ging der Bischof auf den Tag der Deutschen Einheit ein: „Wie dies als Modell der europäischen Einheit gesehen werden kann, so ist auch die Wallfahrt eine grenzüberschreitende Verbindung in Europa“. Die musikalische Umrahmung übernahmen wieder das ökumenische Bläserensemble St. Markus/ St. Elisabeth aus Weiden und Brigitte Träger. Vorbereitet hatten die Wallfahrt Ernst Ebnet aus Weiden sowie Christine Schwab (Luhe) und Margret Lukas-Fuchs (Moosbach).

Die beiden Frauen und Schwestern sind seit dem Fall des Eisernen Vorhangs dabei. Bereits ihr Großvater hatte die Wallfahrt geleitet.

Quelle: Der Neue Tag, Samstag 11. Oktober 2014

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